Machen die nicht das Wild kaputt...?

Leider gibt es bis heute das Vorurteil, Jagdhunde dürften in keinem Falle mit Rohfleisch ernährt werden und schon gar nicht mit ganzen Beutetieren. 

 

Wer sich die Diashow oben ansieht, sieht unsere Hündin ein ganzes Kitz und eine Rehschenkel mit Fell fressen und dann neben einem Bock liegen. 

 

Ein satter Hund, für den Rohfleisch normal und keine seltene Spezialität ist, hat gar keinen Grund erfreut in das Reh, den Hirsch oder den Hasen zu beißen und es genüsslich zu verspeisen. 

 

Als wir noch Fertigfutter gefüttert haben, waren unsere Hunde dem Wild gegenüber deutlich interessierter. Es war ja was besonderes.

 

Ist man ängstlich was dieses Thema betrifft, dann kann man ein paar einfache Benimm- und Futterregeln einhalten um das Problem zu umgehen:

 

  • Der Hund bekommt sein Futter nur im eigenen Haus/Garten. 
  • Da wo der Hund gefüttert wird, hat er keinen Kontakt mit Wild das er nicht fressen darf!
  • Kleine Beutetiere, auf die er auch bei seinem "Job" trifft, bekommt der Hund nur zerteilt (Feldhase, Kaninchen) oder gerupft (Fasan, Taube, Wildente) und auch nur am gewohnten Futterplatz.
  • Auf der Jagd gibt es keine frische Innerei als Leckerlie!
  • An seinem Futterplatz wird mit dem Welpen nicht apportieren geübt.
  • Apportiertes Wild wird dem Hund erst zuhause als Futter angeboten.

Diese einfachen Regeln machen beides möglich, gesundes Rohfutter und ein zuverlässiger Jagdgehilfe. Wir hatten bis heute keinen einzigen unangenehmen Zwischenfall.