Eine Alternative?

Der Wassergehalt

Ein entscheidender Vorteil gegenüber Trockenfutter ist, dass Nassfutter genau so viel Flüssigkeit wie frisches Fleisch enthält. Dies mindert das Risiko von Nierenerkrankungen.

Die Zusammensetzung

Nassfutter besteht meist aus pürierten Einzelkomponenten, die gewolft, vermengt, in Dosen gefüllt und dann bei ca. 100 Grad abgekocht werden. Auch das Füllen in Kunstdärme ist inzwischen möglich und hat den Vorteil, das nicht so viel Müll anfällt. 

 

Leider ist es auch beim Nassfutter üblich, den "hochwertigen" Sorten relativ viel Pflanzliches zuzufügen, aber es gibt - im Gegensatz zum Trockenfutter - auch Sorten ohne Gemüse und Getreide, welche natürlich bevorzugt werden sollten.

Man sagt bis zu 10 % pflanzliches sind zwar in ordnung, aber ohne ist für Carnivoren natürlicher und Gesünder.

 

Immer mehr Hersteller wählen die Zusammensetzung so aus, das sie auf möglichst viele künstliche Nährstoffpräparate verzichtet werden kann, stattdessen finden fein gemahlene Knochen und Innereien ihren Platz in der Zutatenliste. 

Unsere Empfehlung

Wenn es unbedingt Fertigfutter sein muss, würden wir immer zu Nassfutter raten, da es der natürlichen Nahrung deutlich näher ist als Trockenfutter.

 

Gutes Nassfutter gibt es unter anderm von:

  • Fleischeslust
  • MyBARF
  • Kiening
  • Terra Canis (auch im Welpenpaket!)
  • Steakhouse
  • Farrado Dog

Achtung! Nicht alle Sorten dieser Marken sind pflanzen-, oder immerhin getreidefrei. Der Blick auf die Zutatenliste sollte also dennoch immer sein!

Die Empfehlung mancher Hersteller das Futter mit Hundeflocken zu mischen, kann man getrost ignorieren. Strecken würde die Futterqualität nur senken.