Allseits beliebt - zurecht?

Hunde trinken genug! Oder?

Selbst Leute die bei der Katzenernährung absolut gegen Trockenfutter sind, schützen dieses häufig in der Hundeernährung.

Im Gegensatz zur Katze ist der Hund ja eben kein Wüstentier und könne dadurch genug trinken und würde dies auch tun. 

 

Ein mit Trockenfutter ernährter Hund, braucht je nach Bewegung und Umgebungstemperatur zwischen 50 und 150 ml pro Kilo Körpergewicht um sowohl den Flüssigkeitsentzug durch das Trockenfutter zu neutralisieren und seinen Wasserbedarf zu decken. 

Ausgehend von einem Mittelwert von 100 ml, möge mir jemand einen Hund zeigen der bei 30 kg Körpergewicht 3 Liter Wasser am Tag trinkt. Und das ohne übermäßige Belastung oder Anstrengung!

 

Die Zahl an Hunden die an Nierenproblemen wie Niereninsuffizienz erkranken, oder aber Harnsteine entwickeln (auch Struvitsteine gehören zu den typischen Folgen der Fütterung mit Trockenfutter) hat in den letzten Jahrzehnten (Trockenfutter gibt es erst seit 30-40 Jahren) überproportional häufig zugenommen und kommt vor allem bei denen vor, die mit Fertigfutter ernährt wurden. 

 

Einweichen löst zwar dieses Problem, aber die Zusammensetzung eines Trockenfutters bessert sich damit nicht.

Es gibt kein "gut", nur das kleinere Übel

Hunde sind, wie an anderer Stelle bereits erwähnt, Carnivore. Fleischfresser nehmen von Natur aus keine Kohlenhydrate zu sich, auch andere Pflanzen spielen für sie im Prinzip keine ernährungsphysiologische Rolle.

Trockenfutter das nur aus Fleisch, Knochen und Innerein besteht, gibt es nicht. Es war bisser unmöglich ein Herstellungsverfahren zu entwickeln, das die Produktion von diesem realistisch macht. 

Um feste Kroketten zu erschaffen, die nicht zerkrümeln, müssen verschiedene Mehle zugegeben werden. Ach bei den als hochwertig bezeichneten Futtersorten, sind 10-30 % des Futters aus pflanzlichem Ursprung. 

 

Bei der Angabe "80 % frisches Fleisch!" handelt es sich um eine reine Verbrauchertäuschung. Das bedeutet, dass das Fleisch vor der Trocknung eingewogen wurde. Wenn es am Ende in's Futter kommt, wurde es stark dehydriert und enthält nur noch 10 % Flüssigkeit, dementsprechend leichter und somit weniger ist es dann auch im Endprodukt.

 

Auch in den als hochwertig bezeichneten Futtersorten, sind irrsinnig lange Zutatenlisten mit halben Kräutergärten zu finden. Diese Kräuterzusätze habne im alltäglichen Futter eines Hundes nichts verloren, da sie im Krankheitsfall die Wirkung von homöopathischen und schulmedizinischen Medikamenten auf pflanzlicher Basis hemmen können.

Kräuterzusätze sind außerdem in der Lage, die Wirkung von Antibiotika zu verändern. 

 

Da die Zutaten zuerst gekocht, zerkleinert und bei extremen Temperaturen (200-300 Grad Celsius) durch Düsen gepresst und dehydriert wird, bleibt von den Vitaminen und Aminosäuren nicht mehr viel übrig.

Die Hersteller müssen deshalb synthetische Vitamine zugeben, um den "Pappkarton" wieder aufzuwerten. Da die Verwertbarkeit dieser künstlichen Zusätze nicht bekannt ist, wird meist gnadenlos überdosiert, auch trügerische Blutbilder sind möglich, so sind die Vitamin B Werte bei Hunden die mit künstlichen B-Vitaminen angereichertes Futter bekommen, oftmals optimal, obwohl der Hund einen starken Mangel daran hat. 

Außerdem ist es bisher nicht bekannt, ob synthetische Vitamine nicht krebserregende Stoffe enthalten.

 

Bei kaltgepresstem Futter fällt zwar das oben beschriebene Extrudationsverfahren weg, aber leider müssen diese Futtermittel noch mehr pflanzliche Zutaten enthalten, um zumindest die bröckelige Konsistenz zu erreichen.

Und die Zahnpflege?

<< Neues Textfeld >>