Milch und Milchprodukte in der Hundeernährung

Es scheint ein Trend zu sein in jeden Hund irgendwie Milchprodukte stopfen zu müssen. 

Ein grundsätzlicher Hinweis: Kein Säugetier (auch nicht der Mensch) braucht nach dem natürlichen Abstillen noch Milch und schon gar nicht von einem vollkommen artfremden Tier!

 

Kuhmilch (-Produkte) enthalten ein für Hunde sehr ungünstiges Calcium-Phosphor-Verhältnis, dementsprechend schlecht kann das Calcium vom Hund verwertet werden. 

Wer sich darauf verlässt, kann tödliche Mangelerscheinungen provozieren. 

 

Auch Joghurt, Hüttenkäse etc. enthält noch Laktose und wird von manchen Hunden nicht vertragen.

 

Kommt man nicht an Rohmilch (-Produkte) hat man ein nicht nur unnatürliches, sondern auch noch vollkommen denaturiertes Lebensmittel, das kaum noch gesundheitliche Vorteile hat. Roh ist es auch nicht mehr und passt dementsprechend nicht ins Futterkonzept.

 

Da probiotische Bakterien die Magensäure nicht überleben, ist auch ein Löffel Joghurt oder Hüttenkäse als Futterzusatz nach einer Wurmkur nicht wirklcih sinnvoll. Besser ist hier zur Darmberuhigung Heilerde und Slippery Elm Bark (Ulmenrinde) und zum Darmaufbau Katzenkralle.

 

Auf dem täglichen Speiseplan haben Milchprodukte - egal von welchem Tier - nichts verloren.